Umweltschule

Eine bayerische Schule, die im Rahmen der Schulentwicklung besonderes Engagement im Umweltschutz zeigt, und sich dafür beworben hat, kann sich über die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / internationale Nachhaltigkeitsschule“ freuen. Heuer hat sich unsere Realschule um diese Auszeichnung beworben.

Was sind die Voraussetzungen?

  • Es sind zwei Projekte aus dem Themenbereich Umwelt und Nachhaltigkeit zu bearbeiten.
  • Dabei müssen dauerhafte Veränderungen in der Schulgemeinschaft erreicht werden.

Welche Handlungsfelder hat unsere Schule dabei bearbeitet?

  • „Maßnahmen zum Klimaschutz“
  • „Biologische Vielfalt in der Schulumgebung“

Wie wurde dies von unserer Schulgemeinschaft umgesetzt?

Die anfänglichen Ideen unserer Schüler:

  • Mülltrennung auch im Klassenzimmer
  • gemeinsame Müllsammelaktionen im Sinne einer Stadtsäuberung
  • Papiersparen durch weniger Kopien und mehr digitale Dateien
  • grüne Schultasche, d.h. Material und Werkzeug möglichst aus lang haltbaren, umweltfreundlichen Werkstoffen
  • Obst- und Gemüseanbau im Schulgarten zur Unterstützung einer nachhaltigen Pause und zur Herstellung eigener Produkte für Feste und Elternabende
  • Förderung der Artenvielfalt durch Insektenhotels, Nist- und Futterhilfen
  • Verzicht auf Plastiktüten und weiterer unnötiger Umverpackungen
  • Einsparen von Toilettenpapier, -wasser (Hochrechnungen einer 7. Klasse)
  • Aufgrund des sehr langen Distanzunterrichts konnten viele Ideen leider nicht umgesetzt werden

Folgendes wurde aber noch bis Juli erreicht:

  • Futterstellen für Vögel und Eichhörnchen im Schulgarten
  • Großes Insektenhotel mit eingebauter Nisthilfe für Igel im Schulgarten
  • Blaue und gelbe Mülleimer in jedem Klassenzimmer bereitgestellt (Mülltrennung im Klassenzimmer; Anleitung durch Aufklärungsplakate; Entleerung erfolgt durch die Schüler; Verzicht auf die „gelben Säcke“, stattdessen Anschaffung einer kostenpflichtigen Tonne)
  • Die geplanten Apfelbäume werden im kommenden Herbst noch gepflanzt.
  • Finanziell unterstützt wird das durch Spenden des Altöttinger Bürgermeisters Herrn Antwerpen und des Fördervereins (insgesamt bis zu 2250 €).

Ausführliche Informationen zu einzelnen Aktionen erhalten Sie hier:

Wie können wir alle auch daheim einen Beitrag zum Umweltschutz leisten?

Schon mit kleinen Veränderungen kann Großes erreicht werden! Zum Beispiel

  • beim Einkaufen wiederverwendbare Transportboxen verwenden
  • auf ein Blatt Toilettenpapier zu verzichten
  • duschen statt baden
  • Fahrrad statt Auto benutzen und/oder Mitfahrgelegenheiten organisieren
  • Obst und Gemüse aus regionalem Anbau und zur Saison kaufen
  • Blühstreifen im Garten stehen lassen
  • auf unnötige Verpackungen und Artikel mit geringer Halbwertszeit verzichten
  • Stoßlüften
  • wärmer anziehen um weniger heizen zu müssen
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